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Was ist BDSM und Fetisch

Was bedeutet eigentlich BDSM? Für wen ist BDSM geeignet und welche Fetische gibt es? Wir klären Dich zum Thema BDSM auf Fetisch auf. Und wer weiß, vielleicht hast du ja bereits einen geheimen Fetisch.

Inhaltsverzeichnis

Was ist BDSM?


Schauen wir uns zuerst die Abkürzung an:

B = Bondage und Discipline (Fesselung und Disziplin)

D = Domination und Submission (Dominanz und Unterwerfung)

SM = Sadism und Masochism (Sadismus und Masochismus)Wie der Beschreibung zu entnehmen ist, es geht in erster Linie nicht um Erotik und Sex, sondern um Rollenspiele und Neigungen. Wie Sex und Erotik ausgelebt und erlebt wird, legen die Partner in Form von Regeln und Abläufen fest.

Bondage – Die Kunst des Fesselns

Beim Bondage geht es nicht einfach nur darum seinen Partner oder Mitspieler zu fesseln. Die Führung des Seils ist eine Kunstart. Seinen Partner so zu fesseln, dass er sich vertrauensvoll der Wicklung des Seils hingeben kann. Wer die Kunst des Bondage beherrscht, verursacht dem Gefesselten auch keine Schmerzen. Ausgelebt wird beim Bondage die Macht einen Menschen wehrlos zu machen, der Gefesselte befriedigt dabei die Lust ausgeliefert zu sein.

In der Welt außerhalb des BDSM kennen wir den Einsatz von Handschellen. Hier kommen die gleichen Sehnsüchte und Rollenspiele zum Tragen, nur eben in abgeschwächter Version.

Die Kunst der Discipline

Bei dieser Spielart vereinbaren die Partner Regeln und Abläufe. Wird gegen eine Regel verstoßen, darf der andere eine Bestrafung vornehmen. Dies können leichte Peitschenhiebe oder sonstige vereinbarte Strafen sein. Eine Regel kann zum Beispiel das pünktliche Abendessen um 18:00 Uhr sein. Die Sub muss die Disziplin aufbringen, die aufgestellten Regeln zu erfüllen. Grundsätzlich kommt hier aber keiner zu Schaden und das ein oder andere Mal wird auch extra gegen Regeln verstoßen, um in den Genuss einer Strafe zu kommen.

Die Kunst von Dominance und Submission

Hier geht es um Dominanz und Unterwerfung. Dabei übernimmt der dominante Part die komplette Führung und die Sub folgt im Vertrauen.

Die Kunst des Sadomasochismus (SM)

Unter Sadomasochismus werden Handlungen verstanden, wo ein Mensch Lust und Befriedigung durch Zufügen oder Erleben von Macht, Schmerz oder Demütigung empfindet. Bei diesen Rollenspielen werden Stopp-Wörter vereinbart, um dem Partner zu signalisieren, die Grenze ist erreicht.

Allerdings hat nahezu jeder von uns die ein oder andere Rolle erlebt, wenn auch in abgeschwächter Form. Sei es durch Liebkosen und Ziehen an Brustwarzen oder der obligatorische Klaps auf den Hintern, wenn es mal wieder richtig in uns tobt.

Welche Rollen gibt es?


Die Welt des BDSM ist eingeteilt in Rollen. Wer welche Rolle besetzt, entscheidet oft das Leben selbst. Wer als Mann im Berufsleben ständig stark und männlich auftreten muss, will sich vielleicht einfach mal fallenlassen und für nichts und niemanden Verantwortung übernehmen. Bei den Frauen ist es oft umgekehrt. Aus diesen Konstellationen wiederum ergeben sich Spielmöglichkeiten, um seine dunkelsten Seiten nach außen zu tragen.

Die Rolle des DOM

In dieser Rolle gibt es nur klare Ansagen. Allerdings ist auch Führungsstärke gefragt. Denn der DOM führt seine Sub dahin, wo letztendlich beide ihr Ziel festgelegt haben. Mit der Rolle als DOM verbunden sind ebenfalls Verantwortung und Rücksichtnahme. Übernehmen kann diese Rolle auch der weibliche Part.

Die Rolle der Sub

Dies ist der devote Part und wird Umgangssprachlich als Sklave beziehungsweise Sklavin bezeichnet, was jedoch falsch ist. In dieser Rolle wird dem DOM gefolgt und seine Ansprüche und Regeln befriedigt und beachtet. Von einer Sub wird Hingebung und Unterwerfung erwartet.

Die Rolle als Switch

Personen, die sowohl den dominanten als auch den devoten Part übernehmen, werden als Switch bezeichnet. Sie können demnach eine aktive (DOM) oder passive (Sub) Rolle besetzen.

Für wen ist BDSM geeignet?


Das Spielfeld für BDSM ist gewaltig groß. Somit ist nahezu jeder geeignet, in eine gewünschte Rolle zu schlüpfen und diese auszuleben. Schauen wir uns einmal das reale Leben an. Hier begegnet uns am laufenden Band Dominanz und devotes Verhalten. Sei es der Vorgesetzte einer Abteilung oder der Firmenchef mit seinen Mitarbeitern. Wer tritt seinem Chef schon entgegen, wenn dieser außer Rand und Band poltert. In devoter Haltung arbeiten alle Mitarbeiter brav weiter.

Dies findet sich auch im BDSM wieder, jedoch kann die Rolle umgedreht werden. Wer als Paar in die dunkle und aufregende Erotik eintauchen möchte, sollte sich vorher auf BDSM Seiten im Internet kundig machen. Geeignet sind gleichfalls Swinger Seiten, da es immer wieder Themen rund um Bondage, Dominanz und Unterwerfung gibt.

Was ist ein Fetisch & welche gibt es?


Als Fetisch wird ein Gegenstand bezeichnet, der die sexuelle Erregung stimuliert und zur Befriedigung dient. Hierbei kann nahezu jedes Objekt als Fetisch benutzt werden. Die bekanntesten sind Strümpfe, Schuhe und Lederkleidung. Diese Objekte spielen in der BDSM Szene immer wieder eine Rolle, da sie den visuellen Eindruck verstärken und ein sexuelles Verlangen auslösen.

Bekannte Fetische sind:

  • Lederkleidung (Schuhe, Hose, Jacke und Kopfbedeckung)
  • Nylon Strümpfe
  • dominante Schuhe (High-Heels, Springerstiefel)
  • Peitschen
  • Handschuhe